Über Stefan

Was sind Deine Erlebnisse mit Stress?

Ich habe in meinem Leben zwei Zustände von Stress erleben dürfen.

Den ersten Zustand bezeichne ich als positiven Stress. Es ist ein beglückender, energieaufladender, ja fast selig-antreibender Zustand, in dem ich mich selbst und die Welt um mich herum vergesse und völlig mit der gegenwärtigen Tätigkeit im Einklang bzw. im Flow bin. Alles läuft reibungs- und widerstandlos – es ist so als würde ich auf einer nicht enden wollenden Welle surfen.

Den zweiten Zustand bezeichne ich als negativen Stress. Es ist ein deprimierender, energieentladender, ja lähmend-zermürbender Zustand. Nicht nur die Anzahl bzw. Fülle von zu erledigenden Aufgaben oder Tätigkeiten spielt vordergründig eine Rolle – es ist eher ein Gefühl nicht verbunden zu sein, mit dem was ich wirklich will. Ein Gefühl von Fremdbestimmtheit. Gefangen sein in einem sinnlosen Kreislauf von Tätigkeiten – vergleichbar mit einem Hamster im Hamsterrad.

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Warum ist die Achtsamkeitslehre in Dein Leben gekommen?

Der andauernde bewusste und unbewusste Widerstand gegen das sich drehende Hamsterrad führten bei mir zu immer mehr negativem Stress, gefolgt von Angst, Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit. 2009 waren mit Anfang 30 meine Energiereserven aufgebraucht. Fast 30 Jahre lang wurde mein Leben bestimmt durch: Höher! Schneller! Weiter! Diagnose: Erschöpfungszustand (Burn-Out). Stillstand – zum ersten Mal in meinem Leben.

Aus heutiger Sicht ein wertvoller Wegweiser, der mir Möglichkeiten aufzeigte, einmal aus einer anderen Perspektive auf mich und das Leben zu schauen.

Ich beschäftigte mich zunächst mit Yoga, dann kamen Achtsamkeit, Meditation und Bewusstseinsschulung in mein Leben.

Was hat die Kultivierung Deiner eigenen Praxis bewirkt?

Die Kultivierung meiner eigenen Praxis unterstützte mich dabei mir die Zeit zu nehmen achtsamer hinzuschauen bzw. hinzufühlen. Ich begann meine persönlichen und automatisch ablaufenden Muster und Glaubenssätze bewusster wahrzunehmen und dadurch selbstbestimmter zu handeln. Dadurch eröffnete sich für mich ein Raum mit vielen neuen und frischen Möglichkeiten. Ich entdeckte ein Potenzial, welches immer schon in mir schlummerte, mir jedoch bis zu diesem Zeitpunkt verborgen blieb.

Und noch etwas stellte sich ein – ich nahm mir Zeit. Ich nahm mir die Zeit auf mein Herz zu hören und auf meine Intuition zu vertrauen.

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Wie ist Loving Life Experience entstanden?

Ich erinnere mich noch genau. Die Idee von Loving Life Experience ist bereits 2017, während eines Spaziergangs mit meiner lieben Frau Xiao-Li am Strand von Mallorca, entstanden. Wir sind daraufhin unmittelbar in ein Café und haben das Konzept erstellt. Wir haben alles um uns herum vergessen – alles entfaltete sich intuitiv. Es war einer dieser Momente, wo alles im Fluss war. Daraufhin haben wir uns in den nächsten zwei Jahren als Stressbewältigungs- und Achtsamkeitstrainer, Bewusstseins- und Mentalcoach sowie Meditations- und Yogalehrer ausbilden lassen.

Meinem inneren Ruf folgend kündigte ich Ende 2018 meinen Job als Leiter im Controlling & Finanzbereich in einem internationalen Großkonzern in Köln. Ich war dort seit meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre 12 Jahre lang tätig.

Anfang 2019 gründeten Xiao-Li und ich Loving Life Experience.

Wofür steht „Loving Life Experience“?

Loving Life Experience steht für Dein individuelles Abenteuer. Steht für Deine vielleicht größte Entdeckungstour – die verkörperte Erfahrung und Erforschung der Kostbarkeit Deines eigenen Lebens. Deiner Lebendigkeit. Auf Deinem inneren Weg zu mehr Lebendigkeit, persönlicher Freiheit, Kreativität und „Liebe zum Leben“ möchten wir Dich begleiten.

Was bedeutet für Dich „Liebe zum Leben“?

Liebe zum Leben bedeutet für mich die Kostbarkeit des Lebens nicht nur mit dem Verstand zu begreifen, sondern zu erfahren, zu fühlen und zu verinnerlichen.

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Was wünschst Du Dir für Deine Arbeit mit den Menschen?

Ich wünsche mir ein wahrer Freund und Wegbegleiter, Brückenbauer und Toröffner für die Menschen zu sein – auf ihrem Weg das Alte loszulassen und das Neue zu begrüßen. Auf ihrem Weg vom Bekannten ins Unbekannte. Ich wünsche mir die Menschen ermutigen zu können, die Sprache ihres Herzens wieder verstehen zu lernen.

Im Außen anhaftend und in materiellen Dingen meine Erfüllung suchend rauschte das Leben nur so an mir vorbei.

Erfolgreiches Studium – Haken dran. Wundervolle Frau geheiratet – Haken dran. Haus gebaut – Haken dran. Gutbezahlter und sicherer Job – Haken dran. Gesellschaftliche Anerkennung – Haken dran. Wo kann ich noch Haken setzen?

Wo kann ich noch Haken setzen? Auf der Suche nach Glück und Zufriedenheit, jedoch gefangen in unbewussten Verhaltensmustern und verinnerlichten Lebensregeln, bewegte ich mich immer weiter im Autopilotenmodus durch das Leben. Immer mehr haben wollen und jede noch so kleine Leere füllen.

Ich fragte mich damals: „Ist das etwa alles, was das Leben zu bieten hat?“

Hier möchte ich ansetzen. Ich wünsche mir, die Menschen mit meiner persönlichen Erfahrung und Authentizität dabei zu unterstützen, unbewusste Stressmuster und Automatismen zu erkennen, und aus dem Kopf in den Körper und wieder in das Fühlen zu kommen. Ein Gespür dafür zu entwickeln, welchen Impulsen im Leben ich folge und welchen nicht.

Warum sollen die Menschen gerade zu Dir kommen?

Ich weiß wie es sich anfühlt,

… wenn das Leben von Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen bestimmt wird, die Dich daran hindern Dein Leben aus vollen Zügen zu genießen.
… wenn das Leben eher grau als bunt erscheint und Du glaubst, Du hast den Kontakt zu Dir und Deiner Lebendigkeit verloren.
… wie schwierig und schmerzhaft es ist, Altes loszulassen und sich auf Neues und Unbekanntes einzulassen.
… wenn Du immer wiederkehrend diese Leere in Dir spürst und die Sehnsucht, etwas verändern und ein anderes Leben führen zu wollen.
… die Angst zu spüren, über das Konzept Deiner Identität hinaus einfach alles in Frage zu stellen, durch die Tür zu gehen und hinter die Kulissen zu schauen – ohne zu wissen, was dort auf Dich wartet.

Und ich weiß wie es sich anfühlt,

… die Sprache Seines Herzens wieder besser verstehen zu lernen.
… den Mut zu fassen, den Schritt durch die Tür zu wagen, und hinter die Kulissen zu schauen.
… herauszufinden, Sein volles Potenzial zu entfalten.
… einem glücklichen und erfüllten Leben in Freiheit näherzukommen.