Stressbewältigung & Potenzialentfaltung durch Achtsamkeit

Der 10-Wochen-Intensivkurs

Was bedeutet Achtsamkeit für Dich?

Achtsamkeit ist eine natürliche, menschliche Ressource, auf die alle Menschen Zugriff haben. Achtsamkeit ist eine Qualität des menschlichen Bewusstseins, eine besondere Form von Aufmerksamkeit.

Achtsamkeit bedeutet für mich meine Aufmerksamkeit vom Tun-Modus in den Seins-Modus zu lenken. Die Erforschung von Bewusstseins- und Wahrnehmungsprozessen rückt dabei in den Vordergrund und erzeugen bei mir eine bestimmte Haltung.

Erfahrungen und Reaktionen auf Erfahrungen werden zugelassen, achtsam wahrgenommen und in ihrem So-Sein akzeptiert. Ohne damit etwas zu tun. Der Geist im Zustand der Achtsamkeit ist offen und neugierig als würde man Erfahrungen zum ersten Mal machen und nicht in gewohnte und bereits bestehende Konzepte einordnen. Bei der Kultivierung einer akzeptierenden, offenen und neugierigen Haltung innerhalb der Achtsamkeit spricht man auch vom sogenannten Anfängergeist. Spielende Kleinkinder sind ein gutes Beispiel dafür.

Der Anfängergeist fördert einen klaren Bewusstseinszustand, der es mir erlaubt, jede innere und äußere Erfahrung im gegenwärtigen Moment vorurteilsfrei zu registrieren und zuzulassen. Dabei konzentriere ich mich auf viele Aspekte der unmittelbaren Erfahrung, einschließlich Gefühle, mentaler Bilder, äußerer Geräusche oder körperlicher Empfindungen.

Das steht im Gegensatz zu meinen alltäglichen Erfahrungen, in denen ich immer wieder feststelle, dass mein Verstand von einem Gedanken zum nächsten rast, und dass vieles von dem was ich tue im Autopilot-Modus geschieht.

null

Wie bist Du zu Deinem ersten Achtsamkeitskurs gekommen?

Noch vor einigen Jahren fühlte ich mich selbst im Stresshamsterrad gefangen. Im Alltagsbewusstsein war ich oft mit meinen Gedanken und Emotionen identifiziert, in der Regel ohne es zu merken. Die Identifikation mit dem Gedanken oder dem Gefühl führte dazu, dass ich dachte, dass die Welt, die ich durch diese Gedanken und Gefühle wahrnehme, auch genauso ist.

Als ich vor einigen Jahren begann, mich mit dem Thema Achtsamkeit tiefergehend zu beschäftigen, wurde mir schnell klar, dass Gefühle und Gedanken durch meine ganz persönlichen Wahrnehmungen geprägt werden, welche häufig nicht objektiv sind. Ich kann mich noch sehr gut an den wegweisenden Moment erinnern, als mir klar wurde, dass ich mein Selbst- und Weltbild zu großen Teilen durch die Richtung meiner Aufmerksamkeit und die Art meiner Wahrnehmung konstruierte. Und das spezifische Bewertungsmuster und Glaubenssätze automatisch abliefen und meine Reaktion auf eine Situation oder Reiz bestimmten. Ein Gefühl der Erleichterung und Befreiung trat damals ein und eine Neugierde herauszufinden, wer ich denn – hinter der von meiner Konstitution und Biografie geprägten Identität – wirklich bin.

Von da an begann ich meine Selbsterforschungsreise und ich erkundigte mich als erstes – wie Du jetzt vielleicht auch – wer mich bei meinem Vorhaben mit seinen Erfahrungen unterstützen kann. Ich begann ebenfalls mit einem Achtsamkeitskurs, bevor ich mich intensiver mit Meditation und Bewusstseinsschulung beschäftigte und schließlich darin meine Berufung fand.

Noch vor einigen Jahren fühlte ich mich selbst im Stresshamsterrad gefangen.
Im Alltagsbewusstsein war ich oft mit meinen Gedanken und Emotionen identifiziert,
in der Regel ohne es zu merken.

Was bedeutet Dir Deine tägliche Achtsamkeitspraxis?

Für mich ist die persönliche Praxis meiner Achtsamkeit der tägliche Feldtest für den Alltag. In meiner täglichen Achtsamkeitspraxis lerne ich immer wieder aufs Neue meine Widerstandskraft durch die bewusste Unterbrechung des Bewertungs- bzw. Stresskreislaufs zu stärken und die Fähigkeit zu entwickeln, unbewusste und automatische Reaktionsweisen und spezifische Bewertungs- und Stressmuster zu erkennen. Im Buddhismus nennt man diese automatischen Abläufe „Gewohnheitsenergien“, in der Neurowissenschaft werden sie bildlich als „Autobahnen im Gehirn“ bezeichnet.

Dies hat mir langfristig die Möglichkeit gegeben stressinduzierende Situationen als solche zu erkennen, Raum zu schaffen und durch ein erhöhtes Bewusstsein für körperliche und geistige Vorgänge mein Verhalten darauf zu regulieren und zu ändern. Was mache ich da konkret? Ich kann z.B. sagen diese Erfahrung oder Wahrnehmung ist positiv, negativ oder neutral. Oder: Dies ist ein Gefühl. Dies ist ein Gedanke. Dies ist ein gewohntes Denkmuster von mir. Die Form der Etikettierung hilft uns zum einen dabei, die Wahrnehmung bewusster zu machen und sie hilft uns auch dabei, die Erfahrung wieder loszulassen um im nächsten Moment eine neue Erfahrung zu machen. So bleiben wir im sognannten „Fließbewusstsein“.

Heute fühle ich mich nicht mehr „fremdgesteuert“, bin mir meiner Glaubenssätze und stressverschärfenden Gedanken bewusst geworden und habe gelernt diese zu entschärfen bzw. mich aus diesen zu befreien.

Durch die Erkenntnis der Bewusstseinsvorgänge begreife ich immer mehr, dass unsere Gedanken und Gefühle relativ sind. Insbesondere wurde mir klar, wie leidvoll die Identifikation mit bestimmten Gefühlen und Gedanken sein kann und wie viel Übung es braucht um sich aus diesen zu lösen. Du kommst vom Kopf in das Fühlen. Mitgefühl mit sich selbst und für andere, die ebenfalls in teilweise sehr leidvollen Gewohnheitsenergien gefangen sind, stellt sich ein.

Es entsteht Verbindung – eine warmherzige Verbindung zu mir und zu anderen Menschen. Ich spüre Liebe und Mitgefühl zu meinen Mitmenschen, genauso wie Dankbarkeit und Demut für jeden Tag, den ich nun aus der Entfaltung heraus leben darf.

null

Was meinst Du genau mit „aus der Entfaltung“ heraus leben?

Die Haltungen der Achtsamkeit erlauben Dir, Deine mentalen Ressourcen von innen heraus zu aktivieren, und damit einhergehend Dein Selbstbewusstsein, Deine Selbstwirksamkeit und Dein Selbstwertgefühl zu erhöhen. Im Vergleich zum alltäglichen Geist erlaubt Dir die Erforschung des achtsamen Geistes, Deine Energie im gegenwärtigen Moment zu zentrieren und somit Dein volles Potenzial zu entfalten. Lebendig sein. Frei sein. Glücklich sein. Im Hier und Jetzt.

Stell Dir einmal vor, wenn Du im jetzigen Moment voll anwesend bist und es Dir gelingt kurz alle Gedanken an die Zukunft und Vergangenheit loszulassen und Deinen Körper und Deinen Atem fühlst: Was hält Dich in dem Moment davon ab glücklich zu sein.

Vielleicht kannst Du Dich noch an Szenen aus Deiner Kindheit erinnern (oder Du beobachtest es an Deinen eigenen Kindern oder Enkeln) – als Du einfach gespielt hast, als Du Dich ganz aus dem gegenwärtigen Moment heraus entfaltet hast. All Deine Energie manifestierte sich in diesem einzigen Augenblick. Du musstest nichts tun. Du warst im Seins-Modus – es war leicht und Du hast aus Deinem wahren Potenzial geschöpft. Dein Verstand und Dein Herz waren im Einklang.

Heute ist mir bewusst, dass ich in der Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen und zum (jungen) Erwachsenen, den Kontakt zu meinem Anfängergeist, den Kontakt zu meinem wahren Potenzial verloren hatte. Ich hatte vergessen, dass der Zugang jedoch immer offen war. Er war nur verborgen unter den vielen Schichten an Konditionierung, die über die Jahre meine Wahrnehmung von mir selbst und der Welt geformt haben. Das, was mich in Wahrheit ausmacht war immer da, ist immer da und wird immer da sein.

In meiner täglichen Achtsamkeitspraxis lerne ich immer wieder aufs Neue meine Widerstandskraft durch die bewusste Unterbrechung des Bewertungs- bzw. Stresskreislaufs zu stärken.

Wie würdest Du Deine Rolle innerhalb des 10-Wochen-Intensivkurses beschreiben?

Mit meiner persönlichen Erfahrung möchte ich ein Wegweiser sein und als Kompass bei der eigenen Selbsterforschung dienen. Meine Teilnehmer darin schulen, frühzeitig zu erkennen, wenn wir Gefahr laufen nach alten Mustern zu reagieren. Diese frühzeitige Erkenntnis führt zu mehr innerer Ruhe, Gelassenheit und einer klareren Sicht auf die Dinge. Es eröffnen sich uns ganz neue, unverbrauchte und frische Möglichkeiten, und die Entscheidungsfreiheit anders zu reagieren sowie neue Beziehungs- und Lebenswege einzuschlagen.

Darüber hinaus möchte ich meinen Teilnehmern ein wahrer Freund sein, der sie mit Liebe, Mitgefühl und Authentizität auf dem Weg in ihre Herzkraft begleitet und sie mit ihrer Herzintelligenz und Intuition verbindet, dem größten Potenzial, das wir in uns tragen.

Dein Verstand und Dein Bauchgefühl sagen Dir, dass Du Dich noch heute auf das Abenteuer Deiner Selbsterforschung einlassen sollst? Dann möchte ich Dich gerne kennenlernen.

null

Informationen zum Kurs:

Terminvereinbarung für ein unverbindliches und kostenfreies Vorgespräch.

Zeitraum: 10 Kurseinheiten à 150 Minuten pro Einheit
Format: Gruppe
Leitung: Stefan Sekulla

Kosten: € 379,- (€15,- pro Stunde)

Ich möchte jedem Menschen den Zugang zu meinen Kursen ermöglichen, daher gibt es SONDERKONDITIONEN für Schüler, Studenten, Auszubildende und Geringverdiener.

Nächste Kursstaffel:

  • Köln-Widdersdorf: demnächst
  • Köln-Niehl*: 12.02. – 15.04.2020, jeden Mittwoch 17:00 – 19:30 Uhr
  • Köln-Neumarkt: demnächst
  • Pulheim-Brauweiler: demnächst

* Ausschließlich für Ford-Angehörige und Mitglieder der Ford Freizeit Organisation (FFO)

Rechnungsanschrift


Wann und Wo möchtest du diesen Kurs besuchen?


Felder mit einem * sind Pflichtfelder